Herzlich Willkommen

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Eysölden mit ihren zugehörigen Dörfern möchte sich vorstellen - Wir über uns. Informieren Sie sich über anstehende Gottesdienste im Gottesdienstanzeiger, über Angebote zur Begleitung im Leben, zu den zahlreichen Gruppen, Kreisen und Chören oder allgemein zur Kirchengemeinde. Gerne können Sie auch Kontakt mit uns aufnehmen.

Aktuelle Berichte der Kirchengemeinde

Berichte der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Eysölden.

Jahreslosung 2020: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Mk 9,24

Liebe Leserinnen und Leser,

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“, das ist die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Eine Frage, die dem Dr. Faust sehr unangenehm ist, denn über das, was in ihm vorgeht, will er nicht reden, hat er sich doch mit ganz anderen Mächten eingelassen, als das fromme Gretchen wissen soll. Dieses Meisterwerk von Goethe ist jetzt über 200 Jahre alt, und doch finden wir Fragen darinnen, die aktueller kaum sein könnten. Nämlich die Frage nach dem Glauben und der Religion. In der heutigen Zeit ist es mehr und mehr üblich geworden Glaube und Religion als reine Privatsache zu sehen. Die „Gretchenfrage“ ist heute für viele Menschen fast schon eine Verletzung der Intimsphäre. „Was ich glaube, geht doch niemandem etwas an.“ sagt so mancher.

20 Jahre Adventszauber! Wo ist nur die Zeit geblieben?

Wir begannen am 3. Advent 1999 im Schulhof. Ein Jahr danach zogen wir schon zum 1. Advent unter die Dächer vom Gemeindetreff. Viele Jahre feierten wir am Marktplatz und die restlichen Jahre rund um den Kindergarten.

Ein tolles Fest! 2. Advent 2019

Im Kindergartenhof gab es die kulinarischen Genüsse. Auf der G Straße – Posaunenklänge, Bastelangebote für die Kinder und ein vielfältiges Marktangebot. Natürlich schwebte auch das Christkind mit seinen Engelchen ein. Nach dem Prolog vom Christkind verteilten sie Wunschzettel und Süßigkeiten. Ein herzliches Dankeschön den vielen, vielen Helferinnen und Helfern.

Wir werden immer weniger... und das nicht nur gefühlt.

Am 6. November 2019 trafen sich alle Kirchenvorstände aus der Region Thalmässing zu einem gemeinsamen „KV-Tag“ im Gemeindezentrum St. Marien. Eingeladen hatten die Pfarrer der Region Thalmässing. Gemeinsam haben wir einen Ausblick gewagt, wie es in 10 Jahren in unseren Kirchengemeinden aussehen könnte. Wobei die Initiative mehr von unseren Pfarrern und Dekanin Gottwald-Weber und weniger von uns Kirchenvorständen ausging.

Frau Dekanin Gottwald-Weber stellte uns das Dekanat Weißenburg mit 30 Kirchengemeinden und etwa 20.000 evangelischen Christen zunächst geografisch vor. Eingeteilt in vier ähnlich große Teile wird der Großraum Thalmässing derzeit als die „Region Ost“ bezeichnet, in der 4.900 evangelische Christen leben und in der es vier Pfarrstellen gibt.

In der Kirchengemeinde Eysölden ist nach wie vor der Umgang mit unseren Immobilien ein, gefühlt nicht enden wollendes, Thema. Für unserenGemeindetreff St. Thomas haben wir nun parallel zu anderen Bemühungen (siehe Beitrag an anderer Stelle, Neues zum Gemeindetreff) eine Verkehrswertermittlung bei der Raiffeisenbank in Auftrag gegeben. So haben wir dann auch endlich verlässliche Zahlen, was den Wert dieses Gebäudes angeht.

Gemeindetreff – was nun?

Diakonie vor Ort - das war die Leitidee für den Kirchenvorstand im Jahr 1998. Damals haben wir einstimmig beschlossen, den Bau einer behindertengerechten Wohnung in Eysölden durchzuführen. Die Landessynode hatte kurz vorher beschlossen: „Wir wollen belasteten, körperlich und seelisch kranken Menschen in Krisen, Konflikten und Nöten des Lebens zur Seite stehen und mit ihnen nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Der Dienst am Nächsten geschieht als Hilfe von Mensch zu Mensch in den Kirchengemeinden…“

Mitte September startete die Eysöldner Krabbelgruppe wieder mit vielen alten und auch neuen Gesichtern mit ihrem Programm.

Die Kinder konnten sich an Rutsche, Trampolin und Bällebad austoben und gemeinsam erste Kontakte untereinander knüpfen. Für den Laternenumzug an St. Martin entstanden mit Hilfe der Mamas bunte Eulen und Sternenhimmel aus Papptellern und Transparentpapier, die die Kinder stolz auch selbst schon tragen durften.

Mit viel Freude und Einsatz haben die Mitarbeiter und Kinder vom Kindergottesdienst das Krippenspiel „Fünf Fische und zwei Brote“ im Familiengottesdienst am Heiligen Abend aufgeführt. Beim Singen wurden wir dabei von Johannes Dorner und anderen mit der Gitarre unterstützt.

Durch das intensive Üben in der Adventszeit sind wir tief in das Weihnachtsgeschehen eingetaucht und manches Lied wurde zum Ohrwurm.

Herzlichen Dank den „Gastsängern“ und den vielen fleißigen Helfern beim Bühnenaufbau und Abbau.

Großes Dankeschön an Roland Enzenhöfer der das Musical ausgesucht und mit uns eingeübt hat.

Lydia Betz

musikschuleIm September hat das neue Musikschuljahr wieder begonnen und auch in diesem Jahr ist unsere Musikschule gut besucht. Mit mehr als 70 (!) Schülerinnen und Schülern haben unsere 6 Lehrer alle Hände voll zu tun.

Aber auch organisatorisch hat sich einiges getan. Unser neuer 1. Vorstand, Pfarrer Oliver Schmidt, hat sich gut eingearbeitet und die ersten Sitzungen geleitet.

In unserer letzten Vorstandssitzung, zusammen mit den Musiklehrern, wurden die Termine für das kommende Jahr festgelegt.

JugendgruppeIn der Jugendgruppe war wieder viel los. Beim Herbstbasteln wurden Kürbisse in Eulen, Füchse und Fledermäuse verwandelt.

Großen Spaß hatten wir auch beim Drachensteigen. Leider mussten wir dann vor einem Regenschauer flüchten. Im Pfarrstadel angekommen wurde es bei Spielen aber noch richtig lustig.

Im November durften wir unseren Pfarrer bei uns begrüßen, der uns erst über das Thema Freunde nachdenken ließ und dann bei tollen Spielen die Kreativität unserer Kinder auf die Probe stellte.

Bild2Bei uns in der Landjugend wird es niemals langweilig, wir haben immer ein buntes Programm aus alljährlich wiederkehrenden Aufgaben, Aktivitäten und selbstverständlich auch ein paar Partys.

Gleich im Oktober noch vor der Kerwa haben wir uns an das traditionelle Einfahren der Erntedankgaben gemacht.

„Wer im Finstern wandelt und wem kein Licht scheint, der hoffe auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.“ Jes 50,10

Liebe Leserinnen und Leser,

man merkt es jetzt wieder ganz deutlich. Die Tage werden kürzer und die Nächte werden länger. Das Wetter ist oft nasskalt und trüb. Wir Menschen bekommen die Sonne in der Herbst- und Winterzeit immer weniger zu sehen. Es wird dunkler und kälter. T-Shirts, kurze Hosen und Sandalen kommen in den Schrank, stattdessen sind wieder dicke Jacken, Schals und Stiefel angesagt. Und das schlägt sich auch auf´s Gemüt. Wenn man morgens die Rollläden hochzieht und sieht einen tiefgrauen Himmel, will man am liebsten gleich wieder ins Bett. Noch schlimmer ist es, wenn man noch bei völliger Dunkelheit aufsteht. Es ist kein Zufall, dass im Herbst und Winter Depressionen zunehmen. Wir Menschen brauchen das Licht. Wo Licht ist, da ist Hoffnung, Fröhlichkeit, Leben. Wo Dunkelheit ist, da ist Angst, Schwermut, Tod.

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